Kinder

Die Behandlung von Kindern ist zwar eine ganz besondere Herausforderung, aber auch eine besonders schöne. Wir nehmen uns immer viel Zeit, um auf eventuelle Ängste Ihres Kindes einzugehen und es nicht in unnötigen Stress zu versetzen. Gerade die erste Begegnung mit dem Zahnarzt ist für das Kind fordernd: eine fremde Umgebung und fremde Personen sowie ungewöhnliche Geräusche. Darüber hinaus empfinden sie stark die Gefühle ihrer Bezugspersonen. Schon die kleinste Unsicherheit oder Nervosität wird vom Kind wahrgenommen. Mit unserer Schulung sowie Kenntnissen über das kindliche Verhalten versuchen wir ein freundschaftliches Verhältnis zum Kind herzustellen.

Der Erste Besuch

Der erste Besuch dient dem reinen Kennenlernen. Das Kind kann sich mit dem Behandlungsstuhl vertraut machen, alles ausprobieren und sich frei bewegen. Geduld und Einfühlungsvermögen sind unbedingte Grundvoraussetzungen. Eine Sitzung soll insgesamt 20 bis 30 Minuten nicht überschreiten, die aktive Behandlungszeit eines 4-jährigen Kindes liegt bei 5 Minuten. Wichtig ist auch, dass Eltern ihre eigenen Ängste nicht auf das Kind übertragen.  

Vorbereitung

Wie Eltern ihr Kind auf den ersten Besuch in unserer Praxis vorbereiten sollen? Möglichst wenig, denn das Kind soll unvoreingenommen den ersten Kontakt mit seiner Zahnärztin erleben können.

Es ist wichtig, dass Sie sich im Hintergrund halten, auch nicht erklärend eingreifen und uns so die Möglichkeit geben, eine vertrauensvolle Arzt-Kind-Beziehung aufzubauen. Begriffe, die Sie unbedingt vermeiden sollen, sind beispielsweise Schmerz, Spritze, Bohrer, Zange, bohren, stechen, herausreißen und weh tun.

Keine Behandlung möglich?

Auch wir als psychologisch geschultes Team können manchmal an der Verweigerung, an aggressiven Trotzreaktionen, an Angst vor Verletzung oder vor der Nähe von fremden Menschen scheitern. Wenn eine Behandlung notwendig, das Kind sich aber strikt weigert, ist in manchen Fällen eine Behandlung in Narkose unter Leitung einer erfahrenen Anästhesistin unumgänglich. Nach erfolgreicher Sanierung wird das Kind in ein Recall-System aufgenommen. Je nach Alter und Kariesanfälligkeit gibt es individuelle Konzepte für die weitere Betreuung.