Lachgas

Lachgas wirkt nicht nur beruhigend und schmerzlindernd sondern auch angstreduzierend für groß und klein. Sie sind während der gesamten Behandlung ansprechbar und nach einer kurzen Regenerationsphase (5-10min) wieder verkehrstüchtig. Lachgas wird über eine Maske, die die Nase bedeckt, eingeatmet und wird in der Dosierung individuell ihrem Befinden nach angepasst. Oft wird Lachgas auch bei Patienten eingesetzt die einen starken Würgereiz verspüren und kann somit zu einer entspannteren Art der Zahnbehandlung werden.    

Vollnarkose

Die zahnärztliche Behandlung in Vollnarkose bietet den Vorteil, dass Eingriffe bei denen ein großer Behandlungsbedarf besteht, in kurzer Zeit für Patienten atraumatisch durchführen lässt. Der Patient wird bei der Zahnbehandlung unter Vollnarkose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt. Um die Narkose herbeizuführen, wird je nachdem, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelt, entweder ein Narkosegas inhaliert oder Schlafmedikament intravenös verabreicht, um die gewünschte Schlaftiefe zu erreichen. Durch die Zugabe von gasförmigen Narkosemitteln und Medikamenten kann die Intensität und Dauer der Vollnarkose individuell gesteuert werden. Der Anästhesist ist während des gesamten Eingriffs für die Aufrechterhaltung der elementaren Körperfunktionen der narkotisierten Person verantwortlich und führt ein komplettes Monitoring der Lebensfunktionen durch (EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut). Bei jeder Vollnarkose wird, wenn der Patient bereits im Tiefschlaf ist, ein Beatmungstubus in die Luftröhre eingeführt, um zu gewährleisten, dass der Körper für den Zeitraum der Zahnbehandlung unter Vollnarkose ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Wie ist der Ablauf ?

  • Erstgespräch / Aufklärung mit Terminvereinbarung
  • Freigabe vom Hausarzt 
  • Tag der Behandlung
  • Nachkontrolle

Bin ich geeignet?

  • keine schwerwiegenden Erkrankungen
  • Infektfreiheit
  • Alter und regelmäßige Medikamenteneinnahme sind kein Hindernis.

Vor einer Narkose zu beachten:

  • 6h Nüchternheit
  • bis 2h vorher nur Wasser oder ungesüßten Tee trinken
  • davor und danach nicht rauchen
  • Medikamente nur nach Rücksprache 
  • Kein Fieber oder Atemwegserkrankungen

Können Kinder behandelt werden?

Ja ! Wir behandeln jedes Alter. 
Im Unterschied zur Erwachsenenbehandlung wird die Narkose mit einer Maske eingeleitet und somit ist kein Nadelstich für unseren Patienten wahrnehmbar.

Wer leitet die Narkose?

Seit 1998 ist unsere Fachärztin für Anästhesie, Intensivmedizin sowie Allgemeinmedizin, Dr. Josefa Leitner aus dem Krankenhaus Oberpullendorf, wertvolles Mitglied unseres Teams.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Vollnarkose selbst ist eine Privatleistung und wird von den Krankenkassen nicht übernommen. Unser Honorar über Füllungen, Extraktionen usw. können Sie einreichen. 

Vor der
Narkose

Ist der Termin bei uns fixiert rufen wir Sie einen Tag vor dem Eingriff an und fragen nach ob Sie die Freigabe vom Hausarzt bekommen haben und ob Sie gesund sind. Da sich unser Zeitplan nach dem Alter unserer Patienten richtet (desto jünger desto früher) kann es sein, dass sich Ihr Termin um 1-2h verschiebt. Sollte das der Fall sein informieren wir Sie natürlich vorher darüber.

Nach der Narkose

Sobald wir mit unserem Eingriff fertig sind wird die Narkose durch den Anästhesisten beendet. Der Patient wird in den angrenzenden Aufwachraum gebracht und von unserem Narkoseteam überwacht. Nach 30-60 min können Sie unsere Ordination mit Ihrer Begleitperson wieder verlassen. Am gleichen / nächsten Tag erkundigen wir uns telefonisch wie es Ihnen geht. 

Bei Angstpatienten und Kindern vereinbaren wir auch gerne im Abstand von ein paar Wochen/Monaten einen Kontrolltermin um eine Routineuntersuchung kennen zu lernen. Dabei werden keine Röntgenbilder angefertigt sondern nur die Füllungen / Wunde / ... kontrolliert bzw. die OP nochmal anhand von Fotos (falls angefertigt) erklärt.