Zeit für eine ausführliche Erstberatung

Unser erster Kontakt soll dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Es versteht sich von selbst, dass Sie dabei noch nicht im Behandlungsstuhl
sitzen müssen. Wir nehmen uns Zeit und besprechen an Hand von Röntgenbildern Ihre Situation, Behandlungsmöglichkeiten und Kosten. Mitgebrachte Aufnahmen sollten nicht älter als ein halbes Jahr sein, anderenfalls fertigen wir gerne neue Bilder an. 

Im Erstgespräch mit uns klären wir Sie über funktionelle Zusammenhänge auf und eröffnen Ihnen somit die Möglichkeit zu entscheiden, welchen Weg der Behandlung Sie künftig gehen möchten. Wenn für Sie bereits der Besuch bei uns eine große Herausforderung ist, dann nehmen wir uns gerne Zeit, um Ihre Ängste schon im Erstgespräch zu verringern, vielleicht ihre Ursache zu ergründen und nach Möglichkeit schon einmal theoretisch zu entkräften.Wir halten unser Wissen immer auf dem aktuellen Stand und möchten Ihnen dieses Know-how auch vermitteln. Sie sollen und mit einer Fülle von Informationen verlassen können!

Die gesetzliche Aufklärungspflicht

Das Zahnärztegesetz regelt die Aufklärungspflicht der Zahnärzte wie folgt: § 18 (1) Angehörige des zahnärztlichen Berufs haben die in ihre zahnärztliche Beratung und Behandlung übernommenen Personen oder deren gesetzliche Vertreter/Vertreterinnen insbesondere über die Diagnose, den geplanten Behandlungsablauf, die Risiken der zahnärztlichen Behandlung, die Alternativen der bzw. zur zahnärztlichen Behandlung, die Kosten der zahnärztlichen Behandlung und die Folgen der zahnärztlichen Behandlung sowie eines Unterbleibens dieser Behandlung aufzuklären. Die Aufklärung über die vom Patienten/von der Patientin zu tragenden Kosten hat in Form eines schriftlichen Heil- und Kostenplans zu erfolgen, sofern im Hinblick auf die Art und den Umfang der Behandlung wesentliche Kosten anfallen.


Die Abrechnung der Kosten vom Wahlarzt 

Die erbrachten Leistungen werden zwischen Arzt und Patient direkt abgerechnet. Somit entfällt die Benutzung der e-card. Die Krankenkasse refundiert dem Patienten nach Einsendung der saldierten Honorarnote 80 % des normalerweise an den Kassenvertragsarzt überwiesenen Honorars. Dies erfolgt nur für Leistungen, die im Kassenvertrag enthalten sind. Als Wahlarztordination sind wir nicht an Kassentarife gebunden, sondern orientieren uns an den Autonomen Honorarrichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer. Diese liegen in unserer Praxis auf und sind außerdem der Website der Zahnärztekammer zu entnehmen: (www.zahnaerztekammer.at: Downloadcenter, Richtlinien und Verordnungen). Als Wahlarzt steht es uns frei, für Leistungen, die den üblichen Aufwand wesentlich überschreiten, das Honorar anzupassen. Wir fertigen selbstverständlich gerne einen Kostenvoranschlag für die geplanten Leistungen an. Ab einer Honorarhöhe von 1.799 Euro (lt. Grenzwertverordnung) übergeben wir unseren PatientInnen automatisch einen schriftlichen Heilkostenplan zur Unterschrift.